Individuelles Coaching

Warum du deinen Golf Rückschwung verbessern solltest

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Viele Golfer investieren unglaublich viel Zeit in den Treffmoment oder den Abschwung. Sie arbeiten an der Schwungbahn und an der Schlagfläche und trotzdem wird ihr Spiel nicht konstanter.

Kein Wunder also, dass viele Spieler gezielt danach suchen, wie sie ihren Golf Rückschwung verbessern können, denn hier entsteht die Grundlage für Konstanz, Richtung und Ballkontakt.

Der Grund liegt häufig viel früher im Schwung. Die meisten Probleme entstehen bereits beim Start des Rückschwungs. Genau hier entscheidet sich, ob du später kompensieren musst oder ob der Abschwung natürlich und einfach ablaufen kann.

Wenn du deinen Rückschwung verbessern möchtest, beginnt alles mit einem klaren Bewegungsablauf ohne Manipulation des Schlägers.

Video: Wiederholbarer Rückschwung im Golf

Wenn du langfristig deinen Golf Rückschwung verbessern möchtest, solltest du regelmäßig an diesen Grundlagen arbeiten. Kleine Veränderungen im Rückschwung haben oft große Auswirkungen auf den Treffmoment.

Warum der Rückschwung so entscheidend ist

Der Abschwung ist fast immer eine Reaktion auf das, was vorher im Rückschwung passiert ist. Wenn der Schläger im Rückschwung manipuliert wird, muss dein Körper im Abschwung automatisch Ausgleichsbewegungen machen. Genau diese Kompensationen führen zu Timingproblemen, Streuung und inkonstantem Ballkontakt.

Ein sauberer Rückschwung sorgt dagegen dafür, dass du später nichts mehr retten musst. Der Abschwung wird einfacher, natürlicher und deutlich wiederholbarer.

Golf Rückschwung verbessern durch zentrierte Rotation

Der häufigste Fehler vieler Golfer passiert direkt beim Start der Bewegung. Der Rückschwung wird aktiv mit den Händen oder den Handgelenken begonnen. Dadurch wird der Schläger sofort manipuliert und die Schlagfläche verändert sich früh im Schwung.

Deutlich sinnvoller ist es, den Rückschwung mit der Rotation der Schultern einzuleiten. Stell dir vor, dass sich dein Oberkörper aufdreht und der Schläger dieser Bewegung einfach folgt. Die Handgelenke bleiben dabei locker und passiv.

Wenn du den Rückschwung so startest, kommst du automatisch in eine Position, in der die Schlagfläche relativ neutral bleibt und der Schläger ungefähr auf Höhe der Hände liegt. Das ist einer der einfachsten und natürlichsten Wege, den Rückschwung zu beginnen.

Golf Rückschwung verbessern: Bewegung von Armen und Schläger

Aus dieser ersten Position drehst du den Oberkörper einfach weiter auf. Während sich der Oberkörper weiter dreht, bewegen sich die Arme nach oben und der Schläger wandert gleichzeitig langsam hinter den Körper.

Dieser Punkt ist besonders wichtig. Die Arme bewegen sich eher nach oben, während sich der Schläger mehr nach hinten bewegt. Viele Amateure machen genau das Gegenteil und bewegen die Arme zu stark nach hinten. Das führt später fast immer zu Kompensationen im Abschwung.

Wird die Bewegung richtig ausgeführt, entsteht ein Rückschwung, der locker und mühelos aussieht.

Zentrierte Drehung statt seitlicher Bewegung

Ein guter Rückschwung bleibt zentriert. Das bedeutet, dass sich die Wirbelsäule kaum nach links oder rechts bewegt und auch nicht stark nach oben oder unten. Trotzdem drehen sich die Schultern sehr weit.

Bei guten Spielern wirkt diese Bewegung oft mühelos. Genau so soll sie sich auch anfühlen.

Die Rolle des Unterkörpers im Rückschwung

Der Rückschwung ist keine reine Oberkörperbewegung. Der Unterkörper unterstützt die Drehung aktiv.

Im Rückschwung gibt das rechte Knie leicht nach und streckt sich ein wenig, während sich das linke Knie leicht nach vorne bewegt. Dadurch kann sich die Hüfte aufdrehen und ermöglicht den Schultern eine freiere und größere Rotation.

Ohne diese Unterstützung wirkt der Rückschwung schnell steif und eingeschränkt.

Warum der Abschwung dadurch einfacher wird

Wenn du in einer neutralen Position am Ende des Rückschwungs ankommst, verändert sich der Abschwung komplett. Du musst keine Ausgleichsbewegungen mehr machen und kannst dich auf die wichtigsten Dinge konzentrieren.

Du verlagerst dein Gewicht sauber nach vorne, die Hände bewegen sich nach unten und du kommst deutlich neutraler an den Ball. Der Schwung fühlt sich plötzlich einfacher und natürlicher an.

Was sagt die Golf Technik Forschung?

Auch in der Golf Biomechanik wird die Bedeutung des Rückschwungs immer wieder betont. Eine gute Übersicht über den Golfschwung findest du hier:

Golfschwung Erklärung auf Wikipedia

Der Schlüssel zu echtem Fortschritt

Der schwierigste Teil beim Training ist nicht das Wissen, sondern das Umsetzen. Viele Bewegungen fühlen sich richtig an, sehen in der Realität aber anders aus, daher ist regelmäßiges Feedback eine wichtige Komponente.

Wenn du deinen Rückschwung verbessern möchtest und persönliches Feedback erhalten willst, findest du hier weitere Informationen:

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