Wenn du kein Longhitter bist…

Distanz ist heutzutage der Schlüssel beim Golf. Aber nur weil die Distanz ein Vorteil ist, bedeutet das nicht, dass du lang sein musst, um erfolgreich zu sein.

1. Konstant das Fairway treffen

Fairways zu treffen ist immer wichtig, aber wenn du nicht „lang“ bist, ist es besonders entscheidend. Kurze Schläge mit viel Streuung ist die schlechteste Kombination, die du haben kannst. Vom Rough aus ist es fast unmöglich ein langes Eisen zu spielen. Um konstante Ergebnisse zu erreichen, ist es besonders wichtig das Fairway zu treffen.

2. Vermeide schlechte Entscheidungen

Sich auf die Fahnenstange zu konzentrieren, wenn man mit dem Holz oder einem langen Eisen aufs Grüns muss, ist ein Irrglaube. Überleg stattdessen, wo um das Grün herum der einfachste Ort ist, um ein Par zu erzielen. Ziele auf diese Stelle und sei dir sicher, dass es die Seite ist, auf der ein Fehlschlag am leichtesten verkraftbar ist. Den Golf ist ein Spiel wo es immer darum geht, Fehlschläge zu vermeiden.

3. Deine Wedges sind besonders wichtig

Längere Schläge auf die Grüns bedeuten weniger Grüns die getroffen werden, und mehr verfehlte Grüns bedeuten mehr Wedge-Schläge. Du solltest dich also mit diesen Schlägern in deiner Hand extrem wohl fühlen. Wenn du an den richtigen Stellen neben dem Grün liegst, kannst du dich mit einem guten Wedgsspiel noch retten, bzw. in der Runde halten, egal wie lang der Platz ist.

4. Putten

Wenn du lange Schläge ins Grün hast, werden deine Putts nicht gerade kurz sein, also konzentriere dich bei deinen Trainingseinheiten auf sehr lange Putts und Putts innerhalb von 1m -1,5m. Auf sie wirst du dich stark verlassen müssen. Ein fast automatischer Zweiputter zu werden, kann ein großer Vorteil sein. Es verwandelt diese Drei-Putt-Bogeys in Pars und kann Doppelbogeys von der Scorekarte fernhalten. Ein paar weniger Schläge pro Runde mit dem Putter zu machen, ist ein einfacher Weg, um dein Handicap zu senken.

5. Kenn dein Spiel (und spiele es!)

Von allen Tipps ist dies der wichtigste: Mach dich gründlich mit deinen Stärken und Schwächen vertraut. Lasse dich nicht von dem, was deine Spielpartner tun beeindrucken, weil es dein eigenes Spiel verschlechtert und du dich so ablenken lässt. Tatsächlich gibt es keinen Grund, sich darauf zu konzentrieren, was die anderen tun. Mach dir einen Spielplan, der zu deinem Spiel passt, und führe ihn aus. Überlege dir, was du am besten kannst, und stütze dich darauf. Du wirst überrascht sein, wie weit dich dein eigenes Spiel bringen kann, wenn du es richtig planst. Lebst wenn deine Spielpartner deutlich längere Schläge als du machen, ein gutes kurzes Spiel hat laut Statistik mehr Einfluss auf dein Handicap.

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