Der Golfschwung: Viele Golfer sprechen über ihren Schwung in groben Abschnitten wie Rückschwung, Abschwung oder Treffmoment. Doch wer wirklich verstehen will, wie der Golfschwung funktioniert, braucht ein genaueres System.
Key Takeaways:
✔ Der Golfschwung lässt sich in zehn präzise Positionen unterteilen (P1-P10)
✔ Jede Position hat Einfluss auf Ballflug, Konstanz und Treffmoment
✔ Eine stabile Ansprechposition (P1) ist die Grundlage für jeden gelungenen Schwung
✔ Der Golfschwung beginnt lange bevor du den Schläger bewegst – nämlich im Setup
✔ Durch die P-Klassifikation erkennst du genau, wo du ansetzen musst, um besser zu spielen
Die sogenannte P-Klassifikation unterteilt den Golfschwung in zehn klar definierte Positionen (P1 bis P10). Diese Struktur hilft dir dabei, gezielt an einzelnen Abschnitten deines Schwungs zu arbeiten – statt ins Blaue hinein zu trainieren.
Position 1 (P1) – Die Ansprechposition: Wo der Golfschwung beginnt
P1 beschreibt die Ausgangslage – also deine Position vor dem eigentlichen Schwung. Viele Fehler im Golfschwung entstehen bereits hier. Denn wenn dein Setup nicht stimmt, wird es im weiteren Verlauf extrem schwer, eine konstante Bewegung auszuführen.
Ein gutes Setup ist die Grundlage für einen sauberen und wiederholbaren Golfschwung. Dabei spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle:
Worauf du in der Ansprechposition achten musst:
- Griff: neutral und stabil
- Ausrichtung: parallel zur Ziellinie
- Haltung: aufrechte Wirbelsäule, entspannte Arme
- Gewichtsverteilung: stabil und ausbalanciert auf beiden Füßen
- Ballposition: abhängig vom Schläger

Unterschiede je nach Schlägerwahl:
Mit dem Driver:
- Der Ball liegt auf Höhe der vorderen Ferse
- Der Stand ist etwas breiter als schulterbreit
- Das Gewicht ruht etwas mehr auf dem hinteren Fuß
- Die Wirbelsäule ist leicht vom Ziel weg geneigt

Mit Eisen:
- Der Ball befindet sich in der Mitte des Standes
- Die Füße stehen schulterbreit
- Das Gewicht ist gleichmäßig verteilt
- Der Schlägerschaft zeigt leicht nach vorn – sogenannte Schaftvorlage
Mit Wedges:
- Der Ball wird etwas weiter hinten positioniert
- Der Stand ist enger
- Mehr Gewicht auf dem vorderen Fuß
- Etwas aufrechtere Haltung mit steilerem Schlägerwinkel
Warum P1 so wichtig ist für deinen Golfschwung
Wenn du die P1-Position vernachlässigst, musst du im weiteren Verlauf des Golfschwungs kompensieren – und das geht fast nie gut. Ein stabiler, ausbalancierter Setup hilft dir nicht nur beim gerade Schlagen, sondern sorgt auch dafür, dass du mit mehr Selbstvertrauen am Ball stehst.
Der Golfschwung beginnt nicht erst mit der Bewegung – er beginnt mit der Haltung.
Position 2 (P2) – Das Takeaway: Der erste echte Bewegungsimpuls im Golfschwung
Nachdem du dich in der P1-Position sauber ausgerichtet und stabil aufgebaut hast, beginnt mit dem Takeaway (P2) der eigentliche Bewegungsablauf deines Golfschwungs. Und genau hier trennt sich oft schon die Spreu vom Weizen – denn was viele unterschätzen: Bereits im ersten Teil des Rückschwungs wird die Basis für den gesamten weiteren Bewegungsablauf gelegt.
Ein fehlerhaftes Takeaway ist einer der häufigsten Gründe für schlechte Ballkontakte, ungewollte Kurven und einen inkonsistenten Schwungverlauf.
4 wichtige Checkpunkte für ein sauberes Takeaway
Wenn du dich an diese vier Punkte hältst, ist dein Schläger von Beginn an auf dem richtigen Weg – und der Golfschwungwird deutlich leichter zu kontrollieren.
1. Die Bewegung beginnt im Körper, nicht in den Händen
Der Schläger sollte durch die Rotation von Brustkorb und Schultern in Bewegung gesetzt werden – nicht durch aktive Arm- oder Handbewegung. Ziel ist es, das sogenannte Armdreieck (Verbindung zwischen beiden Armen und Schultern) stabil zu halten. Die Hände bleiben passiv (siehe Fotoreihe weiter oben).

2. Schläger auf der Zehenlinie
Sobald der Schläger etwa parallel zum Boden steht (klassisch als P2 bezeichnet), sollte seine Verlängerung entlang deiner Zehenlinie verlaufen. Das zeigt dir, dass der Schläger auf der richtigen Schwungbahn ist (siehe Fotoreihe weiter oben).

3. Höhe des Schlägers = Höhe der Hände
Der Schlägerkopf sollte sich in diesem Moment auf etwa gleicher Höhe wie deine Hände befinden. Weder zu tief noch zu hoch – das sorgt für eine neutrale, wiederholbare Bewegung (siehe Fotoreihe weiter oben).

4. Schlagfläche leicht geneigt
Das Schlägerblatt sollte leicht nach unten zeigen – etwa parallel zu deiner Wirbelsäule. Diese Position verhindert, dass sich die Schlagfläche zu stark öffnet und reduziert das Risiko eines Slices (siehe Fotoreihe weiter oben).

Häufige Fehler im Takeaway – und wie du sie vermeidest
Auch beim Takeaway gibt es typische Bewegungsmuster, die du unbedingt vermeiden solltest, wenn du einen wiederholbaren und stabilen Golfschwung aufbauen willst:
- Aktive Hände im Start: Wenn du den Schläger aus den Handgelenken oder Armen zurücknimmst, verlierst du die Verbindung im Armdreieck – das führt zu inkonsistenter Schwungbahn und Timing-Problemen.
- Zu offenes Schlägerblatt: Zeigt die Schlagfläche beim Takeaway nach oben, ist sie meist zu offen. Das macht den Golfschwung fehleranfälliger und erzeugt häufig einen Slice.
- Zu weit nach innen: Holst du den Schläger zu sehr „hinter den Körper“, rotierst du oft die Schlagfläche zu stark. Diese Bewegung ist schwer kontrollierbar und schwer wiederholbar.
- Zu weit nach außen: Führen deine Hände den Schläger zu weit nach außen Richtung Ball, verlässt du die natürliche Schwungbahn – was später zu Problemen im Abschwung führt.
Warum P2 der Schlüssel für deinen gesamten Golfschwung ist
Ein korrektes Takeaway bringt den Schläger auf die richtige Bahn, hält die Schlagfläche kontrollierbar und erleichtert die nachfolgenden Positionen – insbesondere P3 (Halfway Back) und P4 (Top of Backswing).
Wenn du es schaffst, bereits in P2 präzise zu arbeiten, wird der gesamte Bewegungsablauf flüssiger, stabiler und kontrollierter. Und genau das ist das Ziel, wenn du den Golfschwung verbessern und konstant gute Bälle schlagen möchtest.
Position 3 (P3) – Halfway Back: Der Moment, in dem der Golfschwung Form annimmt
Nachdem du den Schläger mit einem sauberen Takeaway in Bewegung gebracht hast, erreichst du in Position P3 den Punkt, an dem dein linker Arm parallel zum Boden steht. Hier beginnt sich zu zeigen, ob der Golfschwung technisch auf dem richtigen Weg ist – oder ob sich bereits erste Abweichungen eingeschlichen haben, die sich später negativ auf den Ballkontakt auswirken können.
Viele Amateurgolfer unterschätzen die Bedeutung dieser Zwischenstation. Dabei ist P3 eine der wichtigsten Kontrollpositionen auf dem Weg zu einem wiederholbaren, effizienten Schwung.
4 Checkpunkte für eine stabile P3-Position
Wenn du diese vier Punkte beachtest, bleibt der Schläger auf der richtigen Schwungbahn – und du bereitest deinen Körper optimal auf den Übergang zum Abschwung vor.
1. Linker Arm parallel zum Boden
In Position 3 steht dein linker Arm (bei Rechtshändern) horizontal zum Boden. Diese Position gibt dir eine klare visuelle und körperliche Orientierung, ob du im Rhythmus bist und die Struktur im Schwung beibehältst.

2. Schlägerschaft entlang der Schwungebene
Der Schlägerschaft sollte sich parallel zur gedachten Schwungbahn befinden. Wenn du hier zu sehr abweichst – entweder zu steil oder zu flach – wird es im weiteren Verlauf schwer, den Schläger sauber zurück zum Ball zu bringen.

3. Gewicht beginnt sich zurück zur Mitte zu verlagern
In dieser Phase des Rückschwungs verlagert sich dein Gewicht langsam wieder in Richtung Ausgangsposition – weg von der maximalen Rückbewegung. So schaffst du die ideale Grundlage für einen kraftvollen und fließenden Übergang in den Abschwung.
4. Linke Schulter um ca. 90 Grad gedreht
Ein optimaler Rückschwung bedeutet, dass deine linke Schulter sich fast vollständig unter dein Kinn dreht – etwa um 90 Grad. Diese Rotation sorgt für Spannung, Stabilität und eine gleichmäßige Energieübertragung im weiteren Verlauf des Schwungs.

Häufige Fehler in P3 – und wie du sie erkennst
In dieser Phase des Rückschwungs schleichen sich bei vielen Spielern unbemerkt Fehler ein, die erst im Treffmoment sichtbar (und spürbar) werden. Wenn du also Golf sauber und wiederholbar spielen möchtest, solltest du diese typischen Probleme vermeiden:
- Zu aktive Hände und Arme: Wird der Schläger nur mit den Armen oder übermäßiger Handgelenksbewegung zurückgeschwungen, verlässt der Schlägerschaft schnell die ideale Schwungebene. Die Folge: Inkonstante Ballkontakte und fehlende Kontrolle.
- Zu flacher Rückschwung: Ist der Schlägerschaft in P3 zu weit hinter dem Körper, ist das ein Hinweis auf eine zu starke Schlagflächenrotation. Diese Bewegung wirkt zwar dynamisch, ist aber schwer wiederholbar – und fehleranfällig.
- Zu steiler Rückschwung: Befindet sich der Schlägerschaft in P3 zu weit vor dem Körper („gekreuzt“), kann das ebenfalls auf eine übermäßige Rotation in der Schlagfläche hinweisen. Auch diese Position erfordert spätere Korrekturen im Abschwung – was deinen Golfschwung instabil macht.
Warum P3 ein kritischer Kontrollpunkt im Golfschwung ist
In der P3-Position wird aus einer sauberen Vorbereitung ein aktiver Schwung. Hier entscheidest du, ob der Golfschwung effizient weiterläuft oder ob du im weiteren Verlauf kompensieren musst. Wer P3 sauber trifft, hat die besten Voraussetzungen für einen kraftvollen, kontrollierten Abschwung und einen präzisen Treffmoment.
Halte diese Position regelmäßig im Training an – am besten in Zeitlupe oder mit Videoanalyse – und überprüfe, ob du die Checkpunkte erfüllst. So baust du dir Schritt für Schritt einen stabilen, reproduzierbaren Golfschwung auf.
Position 4 (P4) – Top of Backswing: Stabilität für einen kontrollierten Übergang
Mit Position P4 erreichst du den höchsten Punkt deines Rückschwungs. In dieser Phase wird der Körper auf den kommenden Abschwung vorbereitet. Es geht nicht darum, maximale Drehung oder „Power“ zu erzeugen – sondern darum, eine kontrollierte, balancierte Position zu erreichen, aus der der Schläger effizient zurück zum Ball geführt werden kann.
Nicht jeder Golfer sieht in P4 exakt gleich aus – auch unter Profis gibt es leichte Variationen. Wichtig ist, dass du aus deiner individuellen Position verlässlich in einen flüssigen Abschwung übergehen kannst.
4 Checkpunkte für eine solide P4-Position
Diese Merkmale helfen dir, in P4 sauber aufgestellt zu sein – ohne später Ausgleichsbewegungen machen zu müssen.

1. Gewichtsverteilung – stabil mit leichter Tendenz zum Ziel
Das Gewicht sollte gleichmäßig auf beide Füße verteilt sein, mit einer leichten Neigung in Richtung vorderer (zielseitiger) Fuß. So bleibst du im Gleichgewicht und erleichterst dir die Bewegung nach vorn.

2. Hände und Schläger in einer Linie
Ideal ist es, wenn Hände und Schlägerschaft auf einer Zuglinie zum Ball liegen. Aus der Down-the-Line-Perspektive sieht man in dieser Phase nur die Hände – sie verdecken den Schaft. Das zeigt, dass der Schläger sich auf der richtigen Bahn befindet.

3. Handgelenksstellung – neutral vorbereitet
Das linke Handgelenk ist entweder neutral oder leicht palmar gebeugt, das rechte leicht dorsal (nach oben geknickt) – eine Bewegung, die oft als „Kellnerhaltung“ beschrieben wird. Diese Position hilft, die Schlagfläche unter Kontrolle zu halten.

4. Schulterrotation – tief und vollständig
Eine Rotation von mindestens 90 Grad ist wünschenswert – bei vielen fortgeschrittenen Spielern sogar mehr. Das sorgt für Spannung im Oberkörper und eine gute Verbindung zwischen Armen und Rumpf.

Typische Fehler in P4 und deren Auswirkungen: So wird der Golfschwung komplex
Kreuzen des Schlägers
Der Schlägerschaft verläuft zu weit hinter dem Kopf, was zu einer gekreuzten Position führt. Das kann zwar funktionieren, erfordert aber präzise Ausgleichsbewegungen – und ist für viele Spieler schwer reproduzierbar.

Unvollständige Schulterdrehung
Wer den Rückschwung zu sehr mit den Armen ausführt, erreicht oft keine ausreichende Rotation im Oberkörper. Das führt zu Timing-Problemen und reduziert die Konstanz im Abschwung.
Falsche Gewichtsverlagerung
Ein zu hoher Gewichtsanteil auf dem hinteren Fuß stört den Bewegungsfluss. Häufige Folgen: mangelnde Hüftrotation, Kontaktprobleme, Chicken-Wing oder eine Außenbahn im Abschwung.
Übungstipps für deine P4-Position
- Netzübungen: Fokus liegt voll auf der Technik, ohne Ablenkung durch Ballflug.
- Spiegelarbeit: Visuelle Kontrolle hilft dir, Haltung und Winkel einzuprägen.
- Schrittweises Training: Beginne mit Standbildern, dann mit halben Schwüngen – steigere dich systematisch.
Fazit zu P4
In Position 4 geht es darum, dich effizient auf den Abschwung vorzubereiten – nicht um eine perfekte Position. Wenn du Balance, Ausrichtung und Körperspannung im Griff hast, erleichtert dir das den gesamten weiteren Verlauf des Schwungs.
Position 5 (P5) – Der Beginn des Abschwungs: Jetzt entsteht die Geschwindigkeit
Nachdem du in P4 eine stabile und ausbalancierte Rückschwungposition erreicht hast, beginnt mit P5 der eigentliche Abschwung. Der linke Arm befindet sich erneut parallel zum Boden. Doch im Gegensatz zu P3 bewegt sich der Schläger jetzt mit zunehmender Geschwindigkeit in Richtung Ball.
Genau in dieser Phase entscheidet sich, ob die Energie aus dem Rückschwung effizient auf den Ball übertragen werden kann. Arbeiten Unterkörper, Oberkörper und Arme harmonisch zusammen, entsteht Geschwindigkeit nahezu mühelos. Erfolgt der Übergang dagegen nicht sauber, müssen viele Golfer den Schläger später mit den Armen beschleunigen. Das führt häufig zu inkonstanten Ballkontakten und einem Verlust an Präzision.

4 Checkpunkte für eine stabile P5 Position
Wenn du diese vier Punkte beachtest, schaffst du die Grundlage für einen kraftvollen und wiederholbaren Abschwung.
1. Das Gewicht befindet sich bereits deutlich auf dem linken Fuß
In P5 sollte der Großteil deines Gewichts bereits auf dem linken Fuß liegen. Besonders der Druck auf den linken Zehenballen zeigt, dass die Gewichtsverlagerung rechtzeitig begonnen hat. Dadurch schaffst du eine stabile Basis für den Treffmoment.

2. Die Hüfte bewegt sich nach vorn und beginnt sich zu drehen
Die Hüfte schiebt sich leicht in Richtung Ziel und beginnt gleichzeitig zu rotieren. Genau dieses Zusammenspiel ermöglicht es, die Energie aus dem Boden über den Körper bis zum Schläger zu übertragen.

3. Der Handgelenkswinkel bleibt erhalten
Der Winkel zwischen linkem Arm und Schlägerschaft bleibt zunächst erhalten oder wird sogar leicht spitzer. Dieses sogenannte Lag speichert Energie, die erst kurz vor dem Treffmoment freigesetzt wird und für hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit sorgt.

4. Hüfte und Oberkörper arbeiten als Einheit
Während sich die Hüfte weiter Richtung Ziel bewegt, folgt der Oberkörper kontrolliert. Die linke Schulter bewegt sich gemeinsam mit dem Unterkörper nach vorn. Dadurch entsteht eine flüssige Bewegung, bei der nicht nur die Arme den Schläger beschleunigen.

Typische Fehler in P5 und ihre Auswirkungen
Zu frühes Auflösen des Handgelenkswinkels
Lösen sich die Handgelenke bereits zu Beginn des Abschwungs, geht wertvolle Schlägerkopfgeschwindigkeit verloren. Gleichzeitig wird es deutlich schwieriger, den Ball konstant sauber zu treffen.
Das Gewicht bleibt zu lange auf dem rechten Fuß
Bleibt die Gewichtsverlagerung aus, fehlt eine stabile Basis für den Treffmoment. Häufige Folgen sind dünne oder fette Ballkontakte sowie ein instabiler Ballflug.
Zu wenig Hüftrotation
Bewegt sich die Hüfte nicht ausreichend in Richtung Ziel, kann die kinematische Kette ihre Energie nicht optimal übertragen. Dadurch gehen sowohl Geschwindigkeit als auch Präzision verloren.
Warum P5 so wichtig für deinen Golfschwung ist
P5 verbindet den Rückschwung mit dem Treffmoment. Gelingt dir diese Position, wird der Schläger nahezu automatisch auf eine gute Schwungbahn geführt. Gleichzeitig erzeugst du Geschwindigkeit durch die richtige Bewegungsreihenfolge und nicht durch zusätzlichen Armeinsatz.
Trainiere P5 zunächst langsam vor einem Spiegel oder mit einer Videoanalyse. So erkennst du frühzeitig, ob Gewichtsverlagerung, Hüftbewegung und Handgelenkswinkel richtig zusammenarbeiten.
Fazit zu P5
In Position 5 entscheidet sich, wie effizient du die Energie aus dem Rückschwung in den Abschwung überträgst. Stimmen Gewichtsverlagerung, Hüftbewegung und Handgelenkswinkel, schaffst du die ideale Grundlage für einen kraftvollen Treffmoment. Im nächsten Schritt, der P6 Position, wird deutlich, wie sich diese Bewegungen unmittelbar vor dem Ballkontakt auszahlen.
Position 6 (P6) – Kurz vor dem Treffmoment: Die letzte Vorbereitung auf einen sauberen Ballkontakt

Nachdem du in P5 den Abschwung eingeleitet hast, erreichst du mit P6 die letzte Kontrollposition vor dem Treffmoment. Der Schlägerschaft befindet sich erneut parallel zum Boden, diesmal jedoch im Abschwung. In dieser Phase entscheidet sich, ob der Schläger kontrolliert zum Ball geführt wird oder ob kurz vor dem Treffmoment noch unnötige Ausgleichsbewegungen entstehen.
Wer die P6 Position sauber erreicht, schafft die ideale Voraussetzung für einen konstanten Ballkontakt und eine kontrollierte Schlagfläche. Viele Fehler, die sich später im Treffmoment zeigen, entstehen bereits in dieser Position.
5 Checkpunkte für eine stabile P6 Position
Wenn du diese fünf Punkte beachtest, schaffst du die optimale Grundlage für einen kraftvollen und präzisen Treffmoment.
1. Gewichtsverlagerung nach links
Das Gewicht sollte jetzt deutlich auf dem linken Bein liegen, noch stärker als in P5. Dadurch entsteht eine stabile Basis für den weiteren Abschwung. Ein gutes Zeichen ist, wenn sich das rechte Knie bereits leicht nach innen und Richtung Ziel bewegt.

2. Hüftrotation und Hüftverschiebung
Die Hüfte sollte bereits in Richtung Ziel gedreht sein und sich gleichzeitig leicht nach links verschoben haben. Dadurch übernimmt der Unterkörper die Führung und schafft die Voraussetzung für einen kraftvollen und effizienten Treffmoment.

3. Körperausrichtung
Hüfte und Schultern beginnen sich zunehmend zum Ziel zu öffnen, während der Kopf weiterhin hinter dem Ball bleibt. Der Kopf bildet dabei den Gegenpol zum Unterkörper und sorgt dafür, dass der Oberkörper nicht zu früh nach vorne kippt.

4. Rechter Arm und Handgelenkswinkel
Der rechte Arm bleibt noch leicht gebeugt und nah am Körper. Gleichzeitig bleibt der Handgelenkswinkel erhalten. Dieses sogenannte Lag speichert weiterhin Energie und sorgt dafür, dass die Schlägerkopfgeschwindigkeit erst kurz vor dem Treffmoment ihren Höhepunkt erreicht.



5. Schlägerblattkontrolle
Das Schlägerblatt zeigt in P6 leicht nach unten. Dadurch bleibt die Schlagfläche stabil und kontrolliert. Gleichzeitig verringerst du das Risiko, den Schläger im Abschwung zu stark zu öffnen oder zu schließen.

Typische Fehler in P6 und ihre Auswirkungen
Frühes Auflösen des Lags
Löst sich der Handgelenkswinkel bereits in P6 auf, geht wertvolle Schlägerkopfgeschwindigkeit verloren. Gleichzeitig wird die Schlagfläche häufig aktiv mit den Händen manipuliert, was den Ballkontakt deutlich unkonstanter macht.
Das Gewicht bleibt auf dem hinteren Bein
Bleibt das Gewicht zu lange auf dem rechten Fuß, fehlt eine stabile Basis für den Treffmoment. Die Folge sind häufig dünne oder fette Ballkontakte.
Schwungbahn von außen
Befindet sich der Schlägerkopf in P6 bereits vor den Händen, bewegt sich der Schläger häufig auf einer Bahn von außen nach innen. Dadurch steigt das Risiko für einen Slice deutlich an.

Fehlende Hüftrotation
Rotiert die Hüfte nicht ausreichend, kann der Oberkörper keine Spannung aufbauen. Dadurch verliert der Schwung an Dynamik, Kontrolle und Konstanz. Die Hüfte muss dabei nicht extrem weit geöffnet sein. Entscheidend ist, dass sie den Oberkörper führt und eine Vorspannung erzeugt.
Warum P6 so wichtig für deinen Golfschwung ist
P6 ist die letzte Kontrollposition vor dem Ballkontakt. Stimmen Gewichtsverlagerung, Hüftbewegung, Körperausrichtung und Handgelenkswinkel, wird der Schläger nahezu automatisch in eine ideale Treffposition geführt. Bereits kleine Fehler in dieser Phase wirken sich unmittelbar auf Richtung, Ballkontakt und Schlagqualität aus.
Trainiere diese Position regelmäßig in Zeitlupe oder mit einer Videoanalyse. So erkennst du frühzeitig, ob sich dein Schläger auf der richtigen Bahn befindet und ob dein Körper harmonisch zusammenarbeitet.


Fazit zu P6
In Position 6 werden die letzten Voraussetzungen für einen sauberen Treffmoment geschaffen. Stimmen Gewichtsverlagerung, Hüftbewegung, Körperausrichtung und Schlägerblattkontrolle, musst du den Ball nicht mehr aktiv treffen. Der Schläger bewegt sich nahezu automatisch in eine starke Impact Position. Im nächsten Schritt, der P7 Position, kommt es schließlich zum eigentlichen Treffmoment, in dem die zuvor aufgebaute Energie auf den Ball übertragen wird.
Position 7 (P7) : Der Treffmoment
Nachdem du in P6 die letzten Voraussetzungen für einen sauberen Ballkontakt geschaffen hast, erreichst du mit Position 7 den wichtigsten Moment des gesamten Golfschwungs: den Treffmoment. Hier entscheidet sich, ob dein Golfschwung die Energie aus den vorherigen Positionen effizient auf den Ball überträgt oder ob sich kleine Fehler auf Ballkontakt, Richtung und Schlaglänge auswirken.
Das Besondere an dieser Position ist, dass sich die meisten Tourspieler im Treffmoment erstaunlich ähnlich sehen. Obwohl sich ihre Rückschwünge teilweise deutlich unterscheiden, weisen sie im Impact nahezu dieselben Merkmale auf. Genau deshalb lohnt es sich, diese Position im Golfschwung besonders genau zu verstehen und regelmäßig zu überprüfen.
7 Checkpunkte für eine stabile Position 7
Wenn du diese sieben Punkte beachtest, schaffst du die Grundlage für einen kraftvollen, präzisen und wiederholbaren Golfschwung.
1. Hände vor dem Ball
Im Treffmoment sollten sich deine Hände leicht vor dem Ball befinden. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass der Schlägerkopf nicht aktiv mit den Händen beschleunigt oder manipuliert wurde. Dadurch trifft der Schläger zuerst den Ball und erst danach den Boden. Das sorgt für saubere Ballkontakte, optimalen Spin und eine kontrollierte Flugkurve. Gleichzeitig wird der Golfschwung deutlich konstanter und präziser.

2. Gewicht auf dem linken Bein
In P7 sollten sich mindestens 70 Prozent deines Gewichts auf dem linken Bein befinden. Die Hüfte hat sich bereits Richtung Ziel verschoben und das rechte Knie bewegt sich ebenfalls zum Ziel. Diese Gewichtsverlagerung sorgt für maximale Energieübertragung und bildet die stabile Grundlage für einen kraftvollen Golfschwung.

3. Körperrotation, Doppelte Gesäßansicht („Double Cheek Position“)
Ein weiteres wichtiges Merkmal eines guten Golfschwungs ist die sogenannte Double Cheek Position. Aus der Down the Line Perspektive sind beide Gesäßtaschen sichtbar, während die Schultern noch weitgehend parallel zur Ziellinie bleiben. Das zeigt, dass die Hüfte ausreichend rotiert hat und der Unterkörper den Golfschwung optimal führt.


4. Kopf bleibt hinter dem Ball
Der Kopf bleibt im Treffmoment stabil hinter dem Ball. Er bildet den Gegenpol zum Unterkörper und sorgt dafür, dass der Oberkörper nicht zu früh nach vorne kippt. Dadurch bleibt der Golfschwung stabil und der Treffmoment lässt sich deutlich besser wiederholen.f

5. Linkes Handgelenk gerade
Das linke Handgelenk sollte im Treffmoment gerade oder leicht palmar gebeugt sein. Die Rückseite der linken Hand zeigt dabei Richtung Ziel oder leicht nach unten. Dadurch bleibt die Schlagfläche stabil und ungewolltes Öffnen oder Löffeln des Schlägers wird verhindert. Für einen konstanten Golfschwung ist dieser Punkt von entscheidender Bedeutung.

6. Hände und rechter Ellenbogen nahe am Körper
Die Hände und der rechte Ellenbogen bleiben auch im Treffmoment noch leicht gebeugt und nah am Körper. Die Körperwinkel sind also noch nicht vollständig aufgelöst. Dadurch bleibt dein Golfschwung kompakt und die aufgebaute Energie kann effizient auf den Ball übertragen werden.


7. Linker Fuß, linkes Bein und linke Schulter in einer Linie („Stacked“)
Sind die ersten sechs Punkte erfüllt, entsteht diese Position nahezu automatisch. Linker Fuß, linkes Bein und linke Schulter befinden sich auf einer Linie. Diese sogenannte Stacked Position zeigt, dass dein Körper im Gleichgewicht ist und dein Golfschwung die Kraft optimal auf den Ball überträgt.

Typische Fehler in Position 7 und ihre Auswirkungen
Frühes Aufrichten
Ein häufiger Fehler im Golfschwung ist das zu frühe Aufrichten des Oberkörpers. Dadurch verändern sich die Körperwinkel bereits vor dem Treffmoment. Die Folge sind häufig dünne oder fette Ballkontakte und eine schlechtere Tiefpunktkontrolle.
Das Gewicht bleibt auf dem hinteren Bein
Bleibt das Gewicht im Treffmoment auf dem rechten Bein, fehlt deinem Golfschwung eine stabile Basis. Dadurch wird die Tiefpunktkontrolle deutlich schwieriger und konstante Ballkontakte werden zur Ausnahme.
Offene Schlagfläche oder geknicktes linkes Handgelenk
Eine geöffnete Schlagfläche oder ein geknicktes linkes Handgelenk führen häufig zu Slices und unkontrollierten Ballflügen. Ein stabiles linkes Handgelenk sorgt dagegen dafür, dass die Schlagfläche während des gesamten Golfschwungs kontrolliert bleibt.
Unvollständige Hüftrotation
Rotiert die Hüfte nicht ausreichend, wird die kinetische Kette unterbrochen. Dadurch verliert dein Golfschwung an Geschwindigkeit, Stabilität und Konstanz.
Warum Position 7 so wichtig für deinen Golfschwung ist
Position 7 ist der Höhepunkt des gesamten Golfschwungs. Hier zeigt sich, wie gut die Bewegungen aus P1 bis P6 zusammenarbeiten. Stimmen Gewichtsverlagerung, Körperrotation, Handgelenksstellung und Schlagflächenkontrolle, entsteht ein kraftvoller und wiederholbarer Treffmoment nahezu automatisch.
Trainiere diese Position regelmäßig mit einer Videoanalyse oder in Zeitlupe. Gerade im Treffmoment können bereits kleine Veränderungen einen großen Einfluss auf deinen Golfschwung, den Ballkontakt und die Schlagrichtung haben.
Fazit zu Position 7
Position 7 ist der Moment, in dem der gesamte Golfschwung zusammenkommt. Sind die Bewegungen aus P1 bis P6 sauber aufgebaut, entsteht ein stabiler und kontrollierter Treffmoment fast von selbst. Genau deshalb sehen sich die besten Spieler der Welt im Impact oft erstaunlich ähnlich. Beherrschst du diese Position, wird dein Golfschwung nicht nur kraftvoller, sondern auch deutlich konstanter. Im nächsten Schritt, Position 8, beginnt die frühe Schwungdurchbewegung, in der die zuvor aufgebaute Energie vollständig auf den Ball übertragen wurde.
Position 8 (P8): Der Durchschwung
Nachdem der Ball in Position 7 getroffen wurde, beginnt mit Position 8 der Durchschwung. Der Schläger befindet sich erneut parallel zum Boden, diesmal jedoch nach dem Ballkontakt. Viele Golfer konzentrieren sich vor allem auf den Treffmoment. Dabei verrät gerade diese Position, wie gut der gesamte Golfschwung funktioniert hat.
Position 8 ist nicht die Ursache eines guten Golfschwungs, sondern das Ergebnis aller vorherigen Bewegungen. Stimmen Gewichtsverlagerung, Körperrotation und Armbewegung, entsteht diese Position nahezu automatisch. Weicht sie deutlich vom Ideal ab, liegt die Ursache häufig bereits in P1 bis P7.


6 Checkpunkte für eine stabile Position 8
Wenn du diese sechs Punkte beachtest, schaffst du die Grundlage für einen flüssigen, kraftvollen und wiederholbaren Golfschwung.
1. Gewicht auf dem linken Fuß

In P8 sollte sich dein gesamtes Gewicht auf dem linken Fuß befinden. Das rechte Knie bewegt sich nach innen in Richtung Ziel und bleibt leicht gebeugt. Gleichzeitig ist das rechte Bein nahezu vollständig entlastet. Diese Position zeigt, dass die Gewichtsverlagerung im Golfschwung vollständig abgeschlossen wurde.
2. Gürtelschnalle zeigt zum Ziel
In Position 8 zeigt die Gürtelschnalle zum Ziel. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Hüfte vollständig rotiert hat. Der Oberkörper folgt dieser Bewegung und unterstützt einen flüssigen Golfschwung, der aus der Körperrotation und nicht aus den Armen entsteht.

3. Gestreckte Arme
Beide Arme sollten in Position 8 gestreckt sein. Dadurch wird der Golfschwung optimal verlängert und die Energie vollständig durch den Ball übertragen. Ein sogenannter Chicken Wing, also ein nach außen abknickender linker Ellenbogen, sollte dabei nicht zu sehen sein.

4. Kopf und Körperausrichtung
Der Kopf bleibt auch in P8 hinter dem Ball und dreht sich gemeinsam mit der rechten Schulter. Das rechte Ohr befindet sich dabei meist etwas tiefer als das linke. Diese Haltung zeigt, dass der Oberkörper seine Neigung beibehalten hat und der Golfschwung nicht durch ein frühes Aufrichten unterbrochen wurde.

5. Körperrotation führt den Golfschwung
Auch nach dem Treffmoment wird der Golfschwung weiterhin von der Körperrotation geführt. Die rechte Schulter bewegt sich näher zum Ziel als die linke und ist deutlich stärker nach unten geneigt. Dadurch bleibt die Bewegung flüssig und der Schläger kann auf seiner natürlichen Bahn ausschwingen.

6. Hände und Schläger vor dem Körper
In Position 8 befindet sich der Schläger parallel zum Boden und die Hände bleiben vor dem Körper. Die rechte Hand zeigt dabei nach vorne, als würdest du jemandem die Hand geben. Dieses einfache Bild hilft vielen Golfern dabei, die richtige Handposition im Golfschwung leichter zu verstehen.

Typische Fehler in Position 8 und ihre Auswirkungen
Unzureichende Körperrotation
Rotiert der Körper nach dem Treffmoment nicht vollständig weiter, verliert der Golfschwung an Dynamik. Häufig sind inkonstante Ballkontakte und weniger Schlagweite die Folge.
Das Gewicht bleibt auf dem rechten Bein
Bleibt das Gewicht nach dem Treffmoment auf dem rechten Bein, wird die kinetische Kette unterbrochen. Dadurch gehen Energie und Konstanz verloren und fette Ballkontakte treten deutlich häufiger auf.
Chicken Wing
Knickt der linke Ellenbogen nach außen ab, spricht man vom sogenannten Chicken Wing. Dieser Fehler entsteht häufig durch eine unzureichende Körperrotation und geht oft mit einer Schwungbahn von außen nach innen einher.
Warum Position 8 so wichtig für deinen Golfschwung ist
Position 8 zeigt dir, wie gut der Golfschwung bis zum Treffmoment funktioniert hat. Da diese Position das Ergebnis aller vorherigen Bewegungen ist, lassen sich viele Fehler hier besonders leicht erkennen. Stimmen Gewichtsverlagerung, Körperrotation und Armstreckung, war auch der Bewegungsablauf davor meist sauber aufgebaut.
Trainiere Position 8 regelmäßig in Zeitlupe oder vor einem Spiegel. So entwickelst du ein besseres Gefühl dafür, wie sich ein flüssiger und effizienter Golfschwung nach dem Treffmoment anfühlen sollte.
Fazit zu Position 8
Position 8 macht sichtbar, wie gut der Golfschwung funktioniert hat. Sind Gewichtsverlagerung, Körperrotation und Armstreckung korrekt, entsteht ein flüssiger Bewegungsablauf fast von selbst. Genau deshalb lohnt es sich, diese Position regelmäßig zu kontrollieren. Im nächsten Schritt, Position 9, setzt sich der Golfschwung fort und der Körper bewegt sich kontrolliert in Richtung Endposition.
Position 9 (P9): Der späte Durchschwung
Nachdem der Schläger in Position 8 parallel zum Boden war, bewegt er sich in Position 9 weiter durch den Ball. Der rechte Arm befindet sich nun nahezu parallel zum Boden, während der linke Arm beginnt, sich anzuwinkeln. Diese Position zeigt vor allem, ob der Golfschwung nach dem Treffmoment weiterhin flüssig und durch die Körperrotation geführt wird.
Im Vergleich zu Position 8 verändert sich im Golfschwung nur wenig. Deshalb fassen viele Trainer beide Positionen zusammen. Position 9 bestätigt im Grunde noch einmal, dass Gewichtsverlagerung, Körperrotation und Balance bis in den Durchschwung erhalten bleiben.
Worauf du in Position 9 achten solltest
- Das gesamte Gewicht befindet sich auf dem linken Bein.
- Die Hüfte und der Oberkörper sind vollständig zum Ziel rotiert.
- Der rechte Arm ist nahezu parallel zum Boden und streckt sich in Richtung Ziel.
- Der linke Arm beginnt sich natürlich zu beugen.
- Der Körper bleibt im Gleichgewicht und der Golfschwung wirkt flüssig und entspannt.
Warum Position 9 wichtig für deinen Golfschwung ist
Position 9 dient vor allem als Kontrollposition. Sie zeigt, ob der Golfschwung auch nach dem Treffmoment stabil bleibt oder ob du bereits kurz nach dem Ballkontakt das Gleichgewicht verlierst. Ist Position 9 sauber, kannst du davon ausgehen, dass die Energie vollständig auf den Ball übertragen wurde und dein Durchschwung nicht unnötig abgebremst wurde.
Galerie: Position 9 bei Tourspielern
Hier kannst du verschiedene Tourspieler miteinander vergleichen. Achte besonders auf die Gewichtsverlagerung, die Körperrotation, die Armposition und die Balance. Trotz individueller Unterschiede weisen nahezu alle Spitzenspieler in Position 9 dieselben grundlegenden Merkmale auf.





Position 10 (P10): Das Finish im Golfschwung
Mit Position 10 endet der Golfschwung. Das Finish ist zwar die letzte Position des Schwungs, verrät aber oft am besten, wie gut der gesamte Bewegungsablauf funktioniert hat. Ein ausbalanciertes Finish entsteht nicht dadurch, dass du die Endposition bewusst einnimmst. Es ist vielmehr das natürliche Ergebnis eines technisch sauberen Golfschwungs.

Viele Trainer achten deshalb besonders auf das Finish im Golfschwung. Wer diese Position problemlos halten kann, hat in der Regel auch Gewichtsverlagerung, Körperrotation und Balance während des gesamten Schwungs richtig ausgeführt.
Worauf du beim Finish im Golfschwung achten solltest
- Das gesamte Gewicht befindet sich auf dem linken Bein.
- Das rechte Bein ist vollständig entlastet und nur noch mit der Fußspitze am Boden.
- Hüfte, Oberkörper und Brust zeigen zum Ziel.
- Der Oberkörper steht aufrecht und im Gleichgewicht.
- Die Hände befinden sich über der linken Schulter oder leicht dahinter.
- Das Finish kann mehrere Sekunden ohne Probleme gehalten werden.


Warum das Finish im Golfschwung so wichtig ist
Das Finish im Golfschwung ist die einfachste Möglichkeit, deinen Schwung zu kontrollieren. Verlierst du das Gleichgewicht oder kannst die Endposition nicht halten, liegt die Ursache häufig schon deutlich früher im Bewegungsablauf. Oft entstehen solche Fehler bereits im Rückschwung oder während des Übergangs in den Abschwung.
Ein stabiles Finish zeigt dagegen, dass der Golfschwung im richtigen Rhythmus ausgeführt wurde und die Energie vollständig auf den Ball übertragen werden konnte.
Fazit zum Finish im Golfschwung
Das Finish im Golfschwung ist weit mehr als nur die letzte Position. Es fasst den gesamten Bewegungsablauf zusammen und zeigt, ob der Golfschwung bis zum Ende im Gleichgewicht geblieben ist. Kannst du das Finish stabil halten und fühlst dich dabei entspannt, ist das oft ein Zeichen dafür, dass auch die vorherigen Positionen sauber ausgeführt wurden.
Lass deinen Golfschwung professionell analysieren
Es ist oft schwierig, den eigenen Golfschwung objektiv zu beurteilen. Schon kleine Abweichungen in einer der zehn Positionen können große Auswirkungen auf Ballkontakt, Richtung und Schlagweite haben.
Wenn du wissen möchtest, welche Positionen in deinem Golfschwung verbessert werden sollten, kannst du eine kostenlose Schwunganalyse anfordern. Unsere PGA Professionals analysieren deinen Golfschwung Schritt für Schritt und zeigen dir genau, welche Veränderungen für dein Spiel den größten Unterschied machen.
Hier kannst du deine kostenlose Schwunganalyse anfordern:
golfreich.com/golfschwung-analyse