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Golf Takeaway verbessern: 3 Tipps für deinen Rückschwung

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Ein guter Golfschwung beginnt mit einem guten Golf Takeaway. Bereits auf den ersten Zentimetern des Rückschwungs legst du wichtige Grundlagen dafür, wie sich dein Schläger, deine Schlagfläche und dein Körper im weiteren Verlauf des Schwungs bewegen.

Fehler im Takeaway müssen später logischerweise durch zusätzliche Bewegungen ausgeglichen werden. Je besser du deshalb den ersten Teil deines Rückschwungs strukturierst, desto einfacher kann es werden, den Golfschläger wiederholbar an den Ball zu bringen.

In diesem Artikel zeige ich dir drei wichtige Punkte, mit denen du dein Takeaway verbessern kannst.

1. Starte das Golf Takeaway aus der Schulter

Einer der wichtigsten Punkte für ein gutes Takeaway ist die Bewegung deiner Schultern.

Versuche nicht, den Golfschläger hauptsächlich mit deinen Händen oder Armen nach hinten zu bewegen. Der Rückschwung sollte vielmehr durch die Bewegung deines Oberkörpers eingeleitet werden.

Dabei bewegt sich deine vordere Schulter nach unten und nach innen, während deine Arme und Hände der Bewegung folgen.

Gleichzeitig sollten deine Handgelenke möglichst locker bleiben.

Eine einfache Orientierung dafür ist dein Griffdruck:

Wenn 1 einem sehr lockeren Griff und 10 einem maximal festen Griff entspricht, solltest du ungefähr bei 3 bis 5 liegen.

Ein zu fester Griff kann unnötige Spannung in Händen, Armen und Schultern erzeugen und es schwieriger machen, den Schläger natürlich zu bewegen.

Wenn Schulterbewegung und Griffdruck zusammenpassen, hast du bereits eine gute Grundlage dafür geschaffen, dass sich der Schläger im Takeaway auf einer sinnvollen Ebene bewegt.

2. Kontrolliere deine Schlagfläche

Der zweite wichtige Punkt ist die Position deiner Schlagfläche.

Wenn der Schlägerschaft ungefähr parallel zum Boden ist, kannst du überprüfen, wie deine Schlagfläche ausgerichtet ist.

Eine gute Orientierung ist, dass die Schlagfläche in dieser Position ungefähr parallel zu deiner Wirbelsäule steht.

golf takeaway

Warum ist das wichtig?

Je besser deine Schlagfläche bereits im Rückschwung kontrolliert ist, desto weniger musst du später kompensieren, um sie im Treffmoment wieder in eine gute Position zu bringen.

Eine wichtige Stellschraube dafür ist dein Golfgriff.

Deine Hände sind deine direkte Verbindung zum Golfschläger. Deshalb beeinflusst der Griff entscheidend, wie sich die Schlagfläche während des Schwungs verhält.

Wenn deine Schlagfläche im Takeaway deutlich zu offen oder zu geschlossen ist, solltest du deshalb nicht einfach versuchen, deine Hände künstlich in eine bestimmte Position zu bringen. Überprüfe zuerst deinen Griff.

3. Achte auf deine Gewichtsverlagerung

Auch die Gewichtsverlagerung beginnt bereits früh im Golfschwung.

Während des Takeaways darf sich dein Gewicht zunächst etwas vom Ziel weg bewegen. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich dein gesamter Körper stark nach hinten bewegen sollte.

Entscheidend ist, dass du dabei relativ zentriert bleibst.

Deine Hüfte sollte also nicht stark seitlich in Richtung deines hinteren Fußes ausbrechen.

golf takeaway

Nach dieser ersten kleinen Bewegung beginnt bereits das Recentring. Dein Körper bewegt sich wieder in Richtung einer zentraleren Position, sodass du am Ende des Rückschwungs nicht mit deinem gesamten Gewicht auf der hinteren Seite hängen bleibst.

Das schafft eine bessere Ausgangsposition für den Abschwung und hilft dir dabei, deinen Unterkörper effektiv für die weitere Bewegung einzusetzen.

Warum ein gutes Takeaway deinen Golfschwung einfacher macht

Das Golf Takeaway ist nur ein kleiner Teil des gesamten Golfschwungs. Trotzdem kann er einen großen Einfluss darauf haben, was danach passiert.

Wenn Schläger, Schlagfläche und Körper bereits zu Beginn des Rückschwungs sinnvoll zusammenarbeiten, musst du im weiteren Schwung weniger korrigieren.

Genau darum geht es bei einem wiederholbaren Golfschwung: möglichst wenige unnötige Variablen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass du beim nächsten Training alle drei Punkte gleichzeitig verändern solltest.

Wähle zunächst einen Punkt aus und konzentriere dich darauf.

Nimm deinen Schwung regelmäßig mit dem Smartphone auf und kontrolliere deine Bewegung. Erst wenn sich die Veränderung natürlicher anfühlt, solltest du den nächsten Punkt hinzufügen.

Dein Takeaway passt und du triffst den Ball trotzdem nicht konstant?

Ein gutes Takeaway ist eine wichtige Grundlage, aber natürlich nur ein Teil des gesamten Golfschwungs.

Wenn du viel trainierst, aber weiterhin häufig dünne oder fette Ballkontakte hast, dir Länge fehlt oder deine Ergebnisse trotz Training stagnieren, kann die Ursache an einer ganz anderen Stelle deines Schwungs liegen.

Genau deshalb bieten wir bei Golfreich eine kostenlose Schwunganalyse per WhatsApp an.

Du schickst uns deinen Golfschwung und wir schauen uns an, welche Bewegungen aktuell den größten Einfluss auf deine Ballkontakte haben und woran du als Nächstes arbeiten solltest.

Weitere Informationen zur kostenlosen Schwunganalyse findest du auf golfreich.com.

Fazit: Ein guter Golfschwung beginnt mit einem guten Takeaway

Wenn du dein Takeaway verbessern möchtest, konzentriere dich zunächst auf drei Dinge:

  1. Starte die Bewegung über deine Schultern und halte Hände und Handgelenke locker.
  2. Kontrolliere die Position deiner Schlagfläche, wenn der Schläger parallel zum Boden ist.
  3. Verlagere dein Gewicht zu Beginn leicht vom Ziel weg, ohne mit der Hüfte stark auszubrechen, danach geht das Gewicht wieder zurück.

Diese Bewegungen wirken zunächst relativ simpel. Genau deshalb lohnt es sich aber, sie sauber zu trainieren.

Je besser deine Struktur zu Beginn des Rückschwungs ist, desto weniger musst du später im Golfschwung ausgleichen und desto leichter kann es werden, den Ball konstant zu treffen.

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